beschlossen durch die Lehrer- und die Schulkonferenz am 10.03.2020

Medienkonzept der UNESCO-Schule Essen

Technologie ist nichts. Wichtig ist, Vertrauen in Menschen zu haben, dass sie grundsätzlich gut und smart sind – und wenn man ihnen gute Werkzeuge an die Hand gibt, dann tun sie damit wunderbare Dinge.

Steve Jobs

 

Einleitung

Die globale Gesellschaft befindet sich gegenwärtig in einem Wandel bisher unerreichter Geschwindigkeit und wird mit Fug und Recht als Informationszeitalter bezeichnet. Dies ändert die Handhabung von und den Umgang mit Informationen grundsätzlich (E-Privacy, E-Government, Liquid Democracy, Allverfügbarkeit von Wissen, IoT, 3-D-Printing, Künstliche Intelligenz, Soziale Netzwerke, u.v.m.).

Schulische Bildung an der UNESCO-Schule zielt auf die vielseitige Bildung der Schüler zum sachkundigen, mündigen und engagierten Weltbürger. Eine vielseitige Bildung umfasst dementsprechend die Fähigkeit zur produktiven und kreativen Nutzung moderner Medien zur Kommunikation und Kollaboration im Sinne kritisch-demokratischer Partizipation.

Dabei steht Schule in Hinblick auf diese gesellschaftlichen Veränderungen und Anforderungen vor einer Grundsatzentscheidung:

  • Sie versteht sich als Schutzraum, der Heranwachsenden hinreichend Schutz vor schadhaften Einflüssen bietet, um ihre Entwicklung bestmöglich zu fördern.
  • Schule ist ebenso Sozialisationsinstanz mit dem Auftrag zur Vermittlung gesellschaftlich notwendiger Grundfertigkeiten. Eine wachsend technologisierte Demokratie erfordert eine entsprechende demokratisch-partizipative Befähigung der Bürger, zumal die zentralen Leitmedien des Kulturzugriffs generationsübergreifend zunehmend digitaler Natur sind.

Wir sind der Überzeugung, dass digitales und analoges Lernen, sofern überhaupt scharf trennbar, nicht als Gegensätze zu verstehen sind. Digitale Medien verändern Lernprozesse – und wir können als Schule diese Veränderung durch strategische Planung zum Positiven nutzen. Gesellschaftliche Transformationsprozesse, wie sie derzeit im 21. Jahrhundert beobachtet werden können, generieren eine Umwelt und ein soziales Gefüge, die schon lange nicht mehr mit den Methoden und Inhalten eines Schulsystems, welches den Anforderungen und Bedürfnissen einer Industriegesellschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts gehorcht(e), beantwortet werden können. Eine neue Realität verlangt eine neue Didaktik und ein Umdenken: administrativ, pädagogisch und didaktisch. Dies gilt sowohl für die Nutzung und Reflektion möglicher Technologien, als auch zuvorderst für eine Neugewichtung und -orientierung der zu vermittelnden Inhalte. Schließlich ist es Aufgabe der Schule, junge Menschen innerhalb ihrer Gegenwart zu bilden und zu erziehen, sowie bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Dies kann nur gelingen, indem sich Schule proaktiv den Herausforderungen einer digitalisierten Welt des 21. Jahrhunderts stellt und die sich daraus ergebenden Chancen zum Besten der Heranwachsenden nutzt.

Das vorliegende Medienkonzept reflektiert und strukturiert die hierfür notwendigen Schritte zur zielgerichteten Vermittlung von Medienkompetenz.

Grundsätze des Medienkonzeptes

Ziel des Medienkonzeptes ist nicht die Definition eines Status Quo. Vielmehr geht es um die Aufrechterhaltung von Reflexions- und Veränderungsprozessen, um den wandelnden medialen und gesellschaftlichen Anforderungen und Chancen gerecht zu werden und sie optimal einzusetzen.

Folgende Grundsätze sind dabei für uns handlungsleitend:

  • Die Implementierung eines Medienkonzepts ist zu verstehen als ganzheitlicher, komplexer Schulentwicklungsprozess.
  • Werkzeuge prägen unser Denken. Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung verändern die menschliche Lebenswelt und deren Rezeption. Schule muss auf diese Veränderung reagieren.
  • Medien habendualen Charakter: Einerseits sind sie selbst Lerninhalte, die erworben werden müssen, andererseits stellen sie Mittel dar, Inhalte zu lernen. Digitale Medien sind Lerninhalt und inhaltlicher Vermittler gleichermaßen.
  • Folglich gilt es, Schüler in den Dimensionen Wissen und Kritikfähigkeit, Sinnhaftigkeit und Selbstwirksamkeit zu schulen.
  • Mitverantwortlich für eine erfolgreiche Implementierung ist die Fokussierung des Veränderungsmanagements auf das grundsätzliche Mindset der Beteiligten, ohne das schulweite Veränderung nicht tragfähig ist.
  • Die Implementation eines neuen Medienkonzeptes wird an vielen Stellen, im Sinne eines lernenden Systems, experimentellen Charakter haben. Mit Sicherheit auftretende Probleme werden als Lern- und Verbesserungsmöglichkeiten begrüßt und konstruktiv in das Konzept integriert. Scheitern ist erlaubt und wird als Lernmöglichkeit gefeiert.
  • Als Struktur folgt das Medienkonzept den Empfehlungen des Medienkompetenzrahmens NRW.

Im Folgenden sollen deshalb, ausgehend von einer Bestandaufnahme technischer wie unterrichtlicher Gegebenheiten, unterrichtliche wie außerunterrichtliche Elemente der Medienbildung strukturiert dargestellt werden, um konkrete Handlungsschritte für eine strategische Medienbildung abzuleiten.

 

Gegenwärtige Situation

Überblick

  • 4 portable Beamer (inkl. DVD-Laufwerk und Lautsprecher)
  • 2 Laptopschränke mit je 15 Laptops à aus technischen Gründen nicht benutzbar; das Essener Systemhaus kann dieses Problem (Akkus und Softwareprobleme) nicht lösen
  • Veraltete Rechner ohne Internetzugang in den V-Klassen
  • Informatikraum mit 32 Internetfähigen Rechnern (sehr lange Boot-Zeiten) und einem Beamer
  • 3 Naturwissenschaftsräume mit Beamern
  • Eine Dokumentenkamera, beschränkt auf die Verwendung in der Biologie
  • Etwa 60 Kollegen haben Zugang zu zwei (!) Rechnern (Lehrerzimmer) mit veralteten Druckern

Vernetzung

Die Schule ist per Glasfaser an das Internet angebunden. Die Räume sind per W-LAN miteinander vernetzt. Zudem sind die 3 naturwissenschaftliche Fachräume mit LAN-Anschlüssen versehen und können demnach mit PC und Beamer verbunden werden. Im PC-Raum sind die Endgeräte miteinander verbunden und die Fachräume Physik, Biologie und Chemie sind ebenfalls vernetzt. Die Auslastung des PC-Raumes liegt bei ungefähr 30%, die Fachräume sind fast vollständig ausgelastet. Die Schule ist größtenteils mit W-LAN versorgt, die Anbindung externer Endgeräte ist möglich.

Technische Ausstattung

Momentan befinden sich keine Endgeräte in den Unterrichtsräumen. Es werden ausschließlich persönliche Endgeräte verwendet. Zu Präsentationszwecken stehen dem Kollegium vier Beamer zur Verfügung, die aufgrund der hohen Auslastung häufig kaputt sind. Die Anzahl der Beamer deckt bei weitem nicht den Bedarf des Kollegiums.

Es stehen momentan keine Schullizenzen und keine unterrichtsrelevante Software bereit. Ein Großteil des Kollegiums ist über Schulcloud miteinander verbunden. Diese App wird zur Organisation und Kommunikation (Lehrer-Lehrer und Lehrer-Schüler) verwendet. Weitere Apps und Webdienste werden bis dato nur individuell benutzt, eine gemeinsame Nutzung ist nicht organisiert. Ein Nutzungskonzept für private, Leih- oder Mietgeräte liegt derzeit noch nicht vor. Die Mediengruppe plant in Zusammenarbeit mit der Steuergruppe dieses Thema im Schuljahr 2020/21 und in Kollaboration mit allen Beteiligten der Schule (Schulleitung, Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern) konzeptionell zu verfolgen.

Für die Einrichtung, Betreuung und Wartung sind das Essener Systemhaus und das Alfried Kupp Schulmedienzentrum zuständig. Das Alfried-Krupp-Medienzentrum ist ebenfalls für den First- und Second-Level-Support zuständig.

 

Kompetenzen und Fortbildung

Sämtliche vorhandenen Geräte (portable Beamer) werden häufig verwendet und es besteht ein hoher Bedarf. Die Verwendung von digitalen Medien ist sehr stark von dem individuellen Engagement der einzelnen Kolleg*innen abhängig. Im Querschnitt werden digitale Medien noch eher zurückhaltend eingesetzt. Eine interne Umfrage im Winter 2019 ergab jedoch ein sehr ausgeprägtes Interesse des Gesamtkollegiums, in diesen Bereichen fortgebildet zu werden. Die Kolleg*innen machten sehr deutlich, dass ein besseres Know-How und vor allem eine bessere und damit selbstverständlichere Ausstattung zu einer deutlichen Zunahme der Verwendung digitaler Techniken führen würde. Es werden bereits einzelne Mikrofortbildungen bzw. ein Fortbildungskiosk durchgeführt. Dies soll in Zukunft durch größer angelegte Fortbildungen aus dem fachspezifischen Angebot diverser Bildungsträger sowie durch schulinterne Fortbildungen ausgebaut werden.

Es besteht eine Mediengruppe und ein Kompetenzteam zur Bearbeitung und Pflege der Homepage. Zudem findet sich in jeder Fachkonferenz ein Medienbeauftragter (Igel), der/die die Arbeit der Fachgruppen mit der Arbeit der Mediengruppe verknüpft. Insgesamt wird die Fortbildungsplanung auf die individuellen Bedarfe des Kollegiums zugeschnitten. Dies wird aber erst mit dem Schuljahr 2020/21 spezifisch in Richtung Digitalisierung stattfinden können, da für das laufende Schuljahr 2019/20 noch eine Mandatierung für das Schulentwicklungsvorhaben „Sprachsensibler Unterricht“ besteht, welches die interne Fortbildungsplanung maßbeglich bestimmt (hat).

 

Zielsetzung

Der Einsatz digitaler Medien dient der Umsetzung eines zeitgemäßen Unterrichts. Hinsichtlich der Definition eines solchen Unterrichts finden sich derzeit - gerade in Vernetzung mit der Thematik der Digitalisierung von Unterricht - zahlreiche Publikationen, die zwar bekannt sind und bei der Konzeptionierung unseres Medienkonzeptes berücksichtigt wurden, hier aber nicht im Einzelnen dargestellt werden können. Dennoch haben sich Kernideen herauskristallisiert, die auf dem bekannten 4K-Modell basieren:

Kommunikation

Peer-to-peer Kommunikation zwischen LehrerInnen und SchülerInnen, aber auch zwischen KollegInnen und Schülerinnnen untereinander, kann mit Hilfe digitaler Medien und Anwendungen direkt, effizient und nachhaltig geschehen. Der Informations- sowie der Datenaustausch wird so optimiert.

Kollaboration

Immer komplexer werdende Probleme erfordern die Bündelung und den stetigen Austausch von Kompetenzen. Digitale Medien und deren Anwendungen bieten für eine zukunftsorientierte Form der Zusammenarbeit aktivierend-motivierende und effiziente Möglichkeiten.

Kreativität

Die Mannigfaltigkeit webbasierter Informationen und die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten diese Informationen für alle Sinne aufzubereiten, fordern und fördern die Kreativität von Lehrenden und Lernenden gleichzeitig. Die Lernenden werden als Subjekt des Lernens begriffen und können sich mit einer Vielzahl an Werkzeugen voll entfalten.

Kritisches Denken

Das World Wide Web wird 2020 27 Jahre alt. Man kann also schon lange nicht mehr von einer „neuen“ Technologie reden. Gemäß §2 des Schulgesetzes für das Land NRW müssen „Schülerinnen und Schüler [befähigt werden], verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten.“ Die Vermittlung von Kompetenzen in einem der Schlüsselbereiche unserer Zeit ist folglich zwingend notwendig.

 

Mit Blick auf unser Schulprogramm sind weiterhin die Bereiche der Moderation und Präsentation von Schülerarbeiten, die damit einhergehende Erfahrung von Selbstwirksamkeit und der Aspekt des interkulturellen Lernens von herausragender Bedeutung. In einer heterogenen Schülerschaft müssen die Leistungsanforderungen – möglichst in Projektarbeiten - differenziert auf die unterschiedlichen Möglichkeiten und Bedarfe der Schüler*innen zugeschnitten werden. Die diversen sprachlichen und kulturellen Hintergründe der Schüler bieten einen hervorragenden Hintergrund für die Verknüpfung vielschichtiger Perspektiven zu allerlei Themen, die digital sowohl recherchiert als auch abgebildet werden können. So sollen z.B. im Rahmen des Girls&Boys Day Medienprojekte fest verankert werden.

Viele unserer Schüler blicken auf eine ungewöhnliche (Bildungs)Biographie zurück, nicht selten mit (auch traumatischen) Ereignissen durchsetzt, in denen das Selbst als defizitär erlebt wurde. Ein Neuanfang an unserer Schule bietet gerade solchen Schüler*innen eine wichtige zweite Chance. Ein Unterricht, der sich verstärkt auch der zumeist digital geprägten Lebenswelt widmet, bietet Identifikation, motiviert zu eigenständigem Arbeiten und baut im Sinne einer didaktisch-methodischen Progression auf die Hör-Seh-Gewohnheiten der Schüler auf. Ein erster Schritt auf diesem Wege sind z.B. die neu (seit 2019) konzipierten Methodentage (auch) mit medienzentrierten Inhalten bzw. eine jeweils spätestens nach den Winterferien zu installierende AG „Office“ mit der Zielgruppe der Q1 und dem Schwerpunkt Textverarbeitung/-formatierung mit Blick auf die anzufertigende Facharbeit zu Beginn des 2. Halbjahres. Das Ziel des Abiturs ist damit nicht unbedingt leichter geworden, der Weg dorthin aber schon.

Eine wichtige Voraussetzung für ein im Unterrichtsalltag funktionierendes Medienkonzept ist die selbstverständliche und kompetente Verwendung von digitalen Endgeräten als Werkzeug – wenngleich dessen reflektierte Anwendung ebenfalls Unterrichtsgegenstand sein sollte.

Zurzeit können die Schüler fast flächendeckend auf ihr Smartphone als Endgerät zurückgreifen. Viele Kollegen haben bereits angegeben, dass sie sich die Ausstattung mit ipads wünschen. Ein etwaiges, entsprechendes Konzept für Leih-/Mietgeräte, die Finanzierung von privaten Endgeräten, BYOD, entsprechender Lernplattformen und Lernmanagementsystemen, Lizenzen und Programme muss erst noch erstellt werden. Dabei wird es wichtig sein, die Eltern frühzeitig in die Diskussion und Planung mit einzubeziehen. Außerdem gibt es in der Schulwelt bereits jetzt verschiedene für gut befundene Konzepte, die parallel zur Schulung der Schüler an solchen Geräten eine Schulung der Eltern anbieten.

Ein weiterer Schwerpunkt der kollegialen Diskussion im Vorfeld der Erstellung dieses Medienkonzeptes waren die administrativen Möglichkeiten einer intensivierten Digitalität an unserer Schule, wie z.B.

  • ein digitaler Vertretungsplan
  • das digitale Klassenbuch
  • digitale Unterrichtsplanung und -organisation – auch in Kollaboration einzelner Fachschaften bzw. deren Mitglieder
  • eine intensivierte Nutzung von digitalen Kommunikationsplattformen, wie z.B. „Schulcloud“ (derzeit von etwa 30% der Kolleg*innen genutzt) oder LogineoNRW (eine entsprechende Zustimmung des Kollegiums kann erst auf der Lehrerkonferenz im März 2020 eingeholt werden)
  • eine Cloud-Lösung mit gemeinsamem Zugriff auf (Unterrichts)Materialien, insbesondere solche zum Vertretungsunterricht
  • digitale Möglichkeiten bei der Noteneingabe, Kommunikation von Elterninformationen, Entschuldigungsverfahren etc.

Interessanterweise wird in diesem Zusammenhang auch erneut das Lehrerraumprinzip diskutiert. Es scheint bei dieser Frage eine allgemeine Zustimmung zu geben, es werden fast ausschließlich Vorteile eines solchen Konzeptes diskutiert – selbstverständlich bei vollem Bewusstsein der damit einhergehenden Schwierigkeiten.

Alle dieses zuletzt genannten Ideen sind zurzeit aber noch genau das – nämlich Ideen, die es in einer zukünftigen Ausschärfung des Medienkonzeptes wieder aufzunehmen, differenziert zu diskutieren und schließlich mutig in die Tat umzusetzen gilt.

 

Unterrichtliche Verankerung

Digitalmatrix

Auch ohne ein allgemeingültiges Medienkonzept und trotz der sehr begrenzten Ausstattung setzen diverse Kolleg*innen in vielfältiger Form digitale Produkte und Arbeitstechniken zielführend in ihrem Unterricht ein. Dies ist zumeist auf das individuelle Engagement der Kolleg*innen zurückzuführen. Gleichzeitig zeigt sich aber ein reger, informeller Austausch bezüglich der didaktisch-methodischen Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit digitalen Medien (vgl. Kapitel 4 und 5), so dass interessierte Kolleg*innen in unmittelbaren Austausch auf einen reichhaltigen Ideenpool zurückgreifen können. Zusätzlich sind verschiedene Medienkompetenzen als verbindliche Kompetenzen in den neuen Richtlinien ausgewiesen und wurden von den Fachschaften in einer internen Matrix verankert. Diese Matrix (verankert in der Printform des Medienkonzeptes) bildet somit die Ergebnisse der fachschaftsinternen Diskussionen ab und verknüpft

  • Vorgaben durch die internen Richtlinien,
  • bereits geplante, erprobte und durchgeführte Unterrichtsvorhaben,
  • unmittelbar vorstellbare, zukünftige Unterrichtsvorhaben.

Offene Fragen

Dennoch muss festgestellt werden, dass noch viele Fragen offenbleiben. Diese sollen nach Willen der Mediengruppe im Rahmen eines mandatierten Schulentwicklungsvorhabens mit Nachdruck und schwerpunktmäßig in der nahen Zukunft ausgebaut werden. Im Sinne einer agilen Schulentwicklung sind dabei verschiedene Methoden[2] und Instrumente[3] einsetzbar, jedoch jeweils situativ abhängig auszuwählen. Eine zentrale Fragestellung, die bereits jetzt in vielen Gesprächen verhandelt wird, aber noch nicht die Form eines abstimmbaren Konzeptes hat, ist dabei die Frage nach den zukünftigen Endgeräten der Schüler und deren Verfügbarkeit bzw. Anschaffung. Hier haben andere Schulen bereits Pionierarbeit geleistet und es wird Aufgabe der zukünftigen Steuergruppe sein, z.B. mittels Hospitationen diese unterschiedlichen Lösungen zu betrachten, zu bewerten und auf den Bedarf unserer Schule hin abzustimmen.

 

 

 

[1] die technische Ressource „Endgerät“ beschränkt sich bei den Schülern fast ausschließlich auf deren Smartphone, wird aber sehr gerne und auch produktiv von diesen genutzt

[2] z.B. Design Thinking, agiles Mindset

[3] z.B. Steuergruppe, diverse gremienunabhängige Foren, Bar Camps, pädagogische Ganztage, Support durch externe Berater etc.

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